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Bürgerenergie Maisacher Land eG

Aktuelles

Bauarbeiten am Windpark Rottbach laufen an

Fundamente bilden den nächsten Meilenstein

Nach dem offiziellen Spatenstich haben auf dem Baufeld des Windparks Rottbach die ersten Bauarbeiten begonnen. Derzeit laufen die vorbereitenden Erdarbeiten für die beiden Windenergieanlagen, die gemeinsam von der Bürgerenergie Maisacher Land, den Stadtwerken Fürstenfeldbruck und der Gemeinde Maisach errichtet werden. In den kommenden Monaten entstehen zunächst die Fundamente, bevor anschließend die Türme und die technische Ausstattung der Anlagen montiert werden.

„Jetzt beginnt die eigentliche Bauphase. Zunächst werden die Erdarbeiten durchgeführt und die Flächen für die beiden Anlagen vorbereitet. Anschließend entstehen die großen Fundamente, auf denen die Windräder errichtet werden. Stück für Stück werden danach die Turmsegmente aufgebaut, bis die Anlagen ihre endgültige Höhe erreichen“, erläutert Thomas Köck, Vorsitzender der Bürgerenergie Maisacher Land.

Die Bauarbeiten werden sich zunächst über die kommenden Monate bis zum Jahresende erstrecken. Bereits jetzt ist die ausführende Baufirma mit den Tiefbauarbeiten vor Ort. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können den Fortschritt von den öffentlichen Wegen aus verfolgen. Gleichzeitig will die Bürgerenergie Maisacher Land den Baufortschritt regelmäßig mit Videos und Informationen auf ihrer Internetseite dokumentieren. Köck appelliert dabei an alle Besucher, die Absperrungen zu beachten und ausschließlich auf den freigegebenen Wegen zu bleiben.

Ein besonderes Augenmerk lag bei der Vorbereitung des Baugeländes auf einem möglichst schonenden Umgang mit dem Wald. Nach Angaben der Projektverantwortlichen wurde nur die Fläche gerodet, die für den Bau und den späteren Betrieb der beiden Windenergieanlagen zwingend erforderlich ist. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden große Teile der temporär genutzten Flächen wieder aufgeforstet.

„Wir sind bei den Rodungen sehr behutsam vorgegangen. Dauerhaft benötigt werden lediglich die Standorte der Windenergieanlagen und die notwendigen Bereitstellungsflächen. Alles andere wird wieder aufgeforstet. Die Anlagen werden voraussichtlich 25 bis 30 Jahre Strom erzeugen. In dieser Zeit kann sich der Wald auf den nicht dauerhaft benötigten Flächen wieder entwickeln“, betont Thomas Köck.

Nach dem Ende der geplanten Betriebsdauer werde über die weitere Nutzung des Standorts auf Grundlage der dann geltenden technischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen entschieden. Zunächst liege der Fokus jedoch auf der erfolgreichen Umsetzung des aktuellen Projekts und dem Bau der beiden modernen Windenergieanlagen.