Aktuelles
Bürgerenergie Maisacher Land stellt sich in Egenhofen vor
Angebot zur Beteiligung am Windrad Rammertshofen
Egenhofen und die Bürgerenergiegenossenschaft Maisacher Land treiben künftig zusammen die Energiewende vor Ort voran. Erstes gemeinsames Projekt ist die Windkraftanlage auf dem Gebiet Rammertshofen.
Gut 40 Egenhofener Interessierte kamen am Mittwoch, 21.10.2026 zur ersten Informationsveranstaltung der Genossenschaft in das Pfarrstadl in Aufkirchen. Vorstand und Aufsichtsrat stellten sich, ihre Arbeit und ihre Ziele vor. Für die Gemeinde Egenhofen bedankte sich Bürgermeister Robert Köll bei den Verantwortlichen der Bürgerenergie Maisacher Land für die Zusammenarbeit.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Michael Schamberger warb um ein Beteiligung der Egenhofener Bürgerinnen und Bürger an der Energiewende vor Ort: „Wir müssen unsere Kräfte bündeln und uns zum Beispiel in einer Genossenschaft zusammenschließen. Nur so können wir uns zu einer Kraft entwickeln, die mit großen Investoren reden kann, um Bürgerbeteiligungen zu realisieren.“
Egenhofener Bürgerinnen und Bürger können durch eine Mitgliedschaft an den Projekten der Genossenschaft in beiden Gemeinden teilhaben. Die Investition in die Windkraftanlage Rammertshofen über ein gesondertes, fest verzinstes Darlehen bietet ihnen zudem die Möglichkeit, auf die Energiewende vor Ort Einfluss zu nehmen.
Mehr Informationen zu Mitgliedschaft und der Beteiligung am Windrad in Rammertshofen befinden sich demnächst auf unserer Homepage.
Zum Hintergrund: Mit großer Mehrheit hatte die Jahresversammlung der Energiegenossenschaft Maisacher Land im Mai 2026 für die Erweiterung auf die Gemeinde Egenhofen gestimmt.
Die bereits im Bau befindliche Windkraftanlage in Rammertshofen wird von den Stadtwerken München betrieben. Die Bürgerbeteiligung wurde über die Genossenschaft möglich gemacht. Vorrangig sollen hierbei die Egenhofener Bürger zum Zug kommen.
Informationen zur Windkraftanlage Rammertshofen:
Die bereits im Bau befindliche Anlage hat eine Leistung von 7,2 MW und kann rechnerisch 5.200 Haushalte versorgen. Die Gesamthöhe beträgt 261 Meter, die Inbetriebnahme ist rund um den Jahreswechsel geplant.